Niederlassung in Budapest


Die Roczko Anwaltskanzlei in Budapest unterstützt, und beratet ausländische Investoren bei der GmbH GründungAg-Gründung und Niederlassungsgründung in Ungarn. Um in Ungarn eine Zweigniederlassung gründen zu können, braucht der Gesellschafter die Firmenunterlagen der gründenden Gesellschaft in Original mitzunehmen, diese müssen ins ungarische übersetzt werden (von einem beeidigten Übersetzer) und vom Notar beglaubigt werden. Wenn der Gesellschafter einer ungarischen Gesellschaft eine andere Handelsgesellschaft, ausländisches GmbH, Ag, Limited, IBC ist, so muss die Gesellschafterfirma aus dem Heimatland die folgenden Unterlagen beantragen, und übersetzen lassen, damit das ungarische Handelsgericht die Gründung genehmigt.

Folgende Unterlagen sind notwendig:

1. Gesellschaftsvertrag (Gründungsurkunde, Statut)

2. Handelsregisterauszug (nicht älter als 30 Tage)

3. Zertifikat ausgestellt vom HG des jeweiligen Landes, wenn vorhanden ist

4. Unterschriftsprobe

5. Beschluss und Vollmacht der Mutter-Gesellschaft, dass Firma X (alle Daten wie: HRB Nummer, Steuernummer, Firmenname, Firmenhauptsitz), Gesellschafter und Geschäftsführer (alle Daten, wie: Name u. Vorname, Anschrift, Tochtername der Mutter, Ausweisnummer oder Reisepassnummer ausgestellt vom... am..., Geburtsdatum und Geburtsort) haben beschlossen die Gründung eines ungarischen Unternehmens, dessen Geschäftsführer XY ist, und diese Person ist ermächtigt in Sachen Firmengründung Ungarn alle Entscheidungen zu treffen, und alle notwendigen Unterlagen zu unterzeichnen.

Beschäftigung im Rahmen der Niederlassung

Die im Rahmen der Niederlassung Angestellten stehen im Rechtsverhältnis mit dem ausländischen Unternehmen, welches seine Arbeitgeberrechte durch seine Niederlassung ausübt. Beim Löschen der Niederlassung aus dem Firmenbuchgericht sind die einschlägigen Bestimmungen des Arbeitsgesetzbuchs in Bezug auf die Auflösung des Arbeitgebers ohne Rechtsnachfolger anzuwenden, es sei denn, der Arbeitnehmer vom ausländischen Unternehmen zur Arbeit nach Ungarn zugewiesen wurde.

Die Niederlassung, sofern dies gesetzlich nicht anders bestimmt ist, erbietet sich als Deviseninländer. Auch die Außenhandelsverträge hat sie nach den für die Inländer einschlägigen Vorschriften abzuschließen bzw., im Falle genehmigungspflichtiger Transaktionen, sofern dies gesetzlich nicht anders vorgesehen ist, hat sie die Genehmigungen entsprechend einzuholen.

Die sich auf die Buchhaltung der Niederlassung, die Erstellung-, die Veröffentlichung bzw. die Offenlegung des Abschlusses bezogenen Vorschriften bzw. die damit verbundenen spezifischen Regeln und Ausnahmen sind im Rahmen der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bzw. in der auf Grund deren Genehmigung erlassenen Regierungsverordnung dargelegt.